Die Preise gehen nach Dresden!
Trotz weitgehend durchwachsenen Wetters fanden sich 16 unentwegte Boulisten und Boulistinnen auf dem Sportplatz an der Eislebener Straße ein zur Vereinsmeisterschaft – und das zum ersten Mal wieder nach eineinhalb Jahren!
Die Siegertafel für 2025 blieb also leer, dafür gibt es nun aber zwei aktuelle Namen für 2026. Aber der Reihe nach…
10 der 16 nahmen an der vom Tireur-Verantwortlichen Peter Günther und seinen Mithelfern perfekt vorbereiteten Schießanlage den Wettkampf auf. Sie absolvierten zunächst eine Vorrunde mit den vom DPV vorgeschriebenen Ateliers, und die besten vier qualifizierten sich dann fürs Halbfinale. Peter war auch wieder dabei, musste dort aber seine Waffen strecken – wie auch Vereinspräsident Stephan Weigel.
Im Finale maßen sich also Espoir und 55+-Legende, Nick Zimmerle gegen Dieter Büttner. Dabei ergab sich nach den fünf Teildisziplinen zum ersten Mal in unserer Vereinsgeschichte ein Gleichstand: 24:24. Da auch die Anzahl der Fünf-Punkte-Ergebnisse mit jeweils drei erzielten absolut identisch war, kam es zum Stechen, bei dem in jedem der Ateliers ein Schuss aus sieben Metern absolviert werden musste. Hier setzte sich Dieter mit 9:8 knapp durch – ihm gelangen drei erfolgreiche Eisenschüsse, während Nick davon nur einen erzielte, dafür aber einen gelungenen Sauschuss zeigte.
Im Tête-à-tête-Wettbewerb teilte sich das Feld nach drei absolvierten Vorrundenbegegnungen in A und B-K.O.-Runden auf. Im B-Turnier ergab sich im Finale ein Familienduell, und wieder war Nick knapp unterlegen – diesmal mit 10:13 gegen seine eigene Mutter Steffi!
Das A-Finale bestritten ein Ur-Chemitzer, Stefan Dobbratz, und ein Auswärtiger, Tangi Warmuth. Obwohl er nach eigenem Bekunden die Tête-Modalität nicht mag, da er dort auf sich allein gestellt ist und nicht mit seinen Teammates kommunizieren kann, bot Stefan einen überragenden Wettkampftag und drang nach 13:10 Halbfinale-Sieg gegen Tireur-Meister Dieter bis ins Finale vor. Tangi hatte zuvor Antje Müller geschlagen, mit 13:8 geringfügig weniger knapp.
Im Finale zeigte Stefan wiederum, dass er für diese schwer zu bespielende Bahn die geeignete Legetechnik gefunden hatte – nur seine Schüsse gingen meistens ins Leere. So hatte Tangi am Ende mit 13:11 die Nase knapp vorn.
Und nun freuen wir uns schon auf die nächste Vereinsmeisterschaft 2027 – sie soll wiederum im Frühjahr stattfinden.





