VEREINSMEISTER
2009:
Detlef SCHWEDE
2008:
Detlef SCHWEDE
2007:
Jürgen KIRCHHOF
2006:
Gerd BEYER
2005:
Hartmut LOHSS
2004:
Detlef SCHWEDE
2003:
Peter BORCHERS
2002:
Detlef SCHWEDE
2001:
Hartmut LOHSS
2000:
Peter BORCHERS
1999:
Hartmut LOHSS
1998:
Hartmut LOHSS
1997:
Hartmut LOHSS
1996:
Harald LUKASCHEK |
1993 hatten einige in Frankreich urlaubende Chemnitzer den Pétanque-Sport
entdeckt und sich sogleich Kugeln gekauft, damit sie das Spiel auch in
der westsächsischen Heimat betreiben konnten. Zu diesen Pionieren
gehörten neben den aktuellen Vereinsmitgliedern Steffi und Matthias
Groß auch eine ganze Anzahl von Spielern, die inzwischen in ihrem
Leben andere Vorlieben entdeckt haben und schon lange nicht mehr auf den
Boule-Plätzen anzutreffen sind: Die Namen Heidi Bartholomes, Thorsten
Thierfelder und Jens Weiße seien hier stellvertretend genannt.
Nachdem diese frühen Pétanquefreunde schon lange den Schlossberg
als ihre Spielstätte auserkoren hatten, begann sich im Sommer 1994
nicht weit von dieser Stelle ebenfalls das boulistische Treiben zu regen:
Der französische Koch und Kneipier Christian Lafont organisierte
einen Spieltreff, zunächst auf den Parkwegen am Schlossteich, später
auf einem brachliegenden Gelände hinter der Schlossteich-Basketballhalle.
Franzosen, die es nach Chemnitz verschlagen hatte, sowie frankophile Deutsche
trafen sich dort am Samstagnachmittag zum Training, bevor sie zusammen
in die Kneipe einrückten, später dann in das neugegründete
französische Spezialitätenrestaurant “Chez Lafont“.
Ein Jahr später entstand der Kontakt zu Mathias Rose aus Zwickau,
und man erfuhr, dass dort der erste in den neuen Bundesländern beheimatete
Pétanque-Club entstanden war. Dadurch animiert fand bereits im
Spätsommer 1995 eine vorbereitende vereinsgründende Versammlung
statt, auf welcher Christian Lafont als erster Präsident gewählt
wurde. Als Vereinsname wurde, mangels zündender anderer Ideen, die
Bezeichnung “1. Chemnitzer Pétanque-Club“ gewählt.
Die endgültige Gründung samt Eintrag ins Vereinsregister erfolgte
dann am 21. April 1996.
Leider war die Zeit für französische Gourmet-Genüsse in
Chemnitz noch nicht reif, und so musste “Chez Lafont“ infolge
mangelnden Zuspruchs bald die Pforten schließen. Die Familie Lafont
kehrte der Stadt den Rücken und suchte ihr Glück anderswo. Für
den jungen Verein stellte dies den ersten gewaltigen Rückschlag dar,
denn es fehlte nun ein sozialer Mittelpunkt und der Zulauf von in Deutschland
ansässigen Franzosen ließ schlagartig nach.
Dennoch ließ man sich nicht entmutigen: Achim Dresler übernahm
als Präsident das Kommando, und führte den Verein in sicheres
Fahrwasser. Unter seiner Regentschaft konnte bereits 1996 der Ligabetrieb
aufgenommen werden. In der neugegründeten Regionalliga Nordbayern-Westsachsen
war man zunächst allerdings nicht sehr erfolgreich und belegte hinter
Hof, Zwickau und Bamberg unter vier Teilnehmern den letzten Platz.
Hier ein Auszug aus der Pétanque-Info Nr.1 / Juni 1996 (Verfasser:
Achim Dresler):
„Beim ersten Spieltag am 28. April in Zwickau war Chemnitz unter
den vier Mannschaften leider die letzte geblieben... Dafür waren
wir die Lustigsten auf dem Platz. MitspielerInnen waren: Heidi Bartholomes,
Birgit Köcher, Detlef Schwede, Jens Weiße, Jürgen Kirchhof
und Achim Dresler.
Ein Spieltag besteht aus drei Begegnungen (jeder spielt gegen die jeweils
drei anderen Städte), die jeweils 1 Tete-à-tete. 1 Doublette
und 1 Triplette beinhalten - also je Begegnungen 6 Spieler binden. Die
Spielerinnen können je Begegnungen gewechselt werden. Es können
auch mehr als 6 Spielerinnen teilnehmen. Gesamtdauer 3-4 Stunden.“
Größerer Erfolg war dem soeben erst neugegründete Verein
bei seinen Bemühungen beschieden, freundschaftliche Kontakte zu einem
Bouleclub aus der Chemnitzer Partnerstadt Mulhouse zu knüpfen. Die
Union Sportive Ouvrière de Mulhouse, kurz USOM genannt, erklärte
sich zu einem regelmäßigen Austausch bereit und fand sich bereits
am 7. September 1996 zum ersten Turnier in Chemnitz ein. Man spielte Doublette
Super-Melée, wobei jedem Franzosen ein fester deutscher Spielpartner
zugelost wurde. Über den Ausgang des Turniers schrieb die Chemnitzer
Morgenpost am 11.09.96 unter dem Titel "Motto: Je oller..."
folgenden Mini-Artikel:
"CHEMNITZ - Sportler-Karrieren enden oft schon mit 25, spätestens
mit 40. Anders beim Pétanque: Für das französische Kugelspiel
(bei uns besser bekannt als Boule oder in seiner italienischen Adaption
Bocchia) ist keiner zu alt.
Meisterliche Vertreter finden sich in allen Generationen. Den Beweis trat
bei einem Wettbewerb auf dem Schloßberg der 69jährige Turnier-Senior
Albert Ruozi vom USO Mulhouse an. Er gewann die Veranstaltung der Petanque-Clubs
aus Chemnitz und der französischen Partnerstadt vor Matthias Groß
und Harald Lukaschek vom 1. CPC. Teilnehmer waren 40 Aktive ab 14 Jahren,
davon ein Viertel Frauen."
(Fortsetzung folgt) |
Offene
CHEMNITZER
STADTMEISTERSCHAFT
PALMARÉS
2009:
Abdel Chelfi / Christian Puttkammer
(Halle/Leipzig)
2008:
Peter Adrian / Andrey Kriwoscheew
(Bibra)
2007:
Peter Adrian / Sebastian Eberhardt
(Bibra / Nordhausen)
2006:
Hartmut Klatt
/ Michael Kitsche
(Bamboule Halle)
2005:
Christian Puttkammer / Abdel Chelfi
(Bamboule Halle)
2004:
Stefanie Wicke / Ralf Hanak
(Nebenbouler Nordhausen)
2003:
Hartmut Lohss / Detlef Schwede
(1. Chemnitzer PC)
2002:
Hanns Sack / Peter Sander
(FT Hof)
2001:
Ruth Skala / Ingo Wonsack
(SV Reinstädter Grund)
2000:
Jens Riedel / Thomas Voigt
(Leipziger PC "Pastis")
1999:
Nathalie Béchard / Michael Hahn
(Chemnitz / Leipzig)
1998:
Peter Sander
(FT Hof)
1997:
Regina Stehr
(Leipziger PC "Pastis")
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